22. November 2019

SPORT

Mekka für Kegler

Kegelbahnen sind zur Seltenheit geworden. Doch in Neumarkt am Hausruck wurde nun gegen diesen Trend investiert. Im ehemaligen Volksheim gibt es nach einem Totalumbau vier topmoderne Bahnen. Das freut nicht nur die Teams der Amateurkegler-Meisterschaft.


Bäcker und Gastronom Herbert Luger (re.) mit Horst Lischka vom FC 6er-Tragerl auf der neuen, hochmodernen Kegel-Anlage.

„Ich bin kein Kegler, aber mich hat das Kegeln schon immer fasziniert,“ sagt Herbert Luger. Der 46-Jährige stammt aus Waldkirchen am Wesen und betreibt seit 2001 mit Gattin Renate in Neumarkt eine Bäckerei mit Café und Konditorei. Nun gibt es neben der Bäckerei Luger eine neue „Erlebnis“-Gastronomie mit dem Namen „Vis á Vis - kegeln & feiern“.
Mehr als eine Million Euro hat Luger in den Kauf und Umbau des ehemaligen Volksheims gesteckt. Entstanden sind eine gemütliche Bar im Erdgeschoss und vier modernste Kegelbahnen im 1. Stock, die 66.000 Euro gekostet haben und alle Stückeln spielen. Dazu gibt es Lift, Behinderten-WC und Duschen für Sportkegler. Es ist ein neues Mekka für Kegel-Fans. Im Frühjahr kommt noch ein Gastrobetrieb auf der Dachterrasse dazu.
Eine Bahn kostet pro Stunde 13 Euro, Schulklassen zahlen pro Kind nur 1,5 Euro. „Die Kinder brauchen eh Bewegung,“ so der vierfache Vater Herbert Luger.
Die Amateurkegler sind von der neue Anlage begeistert. „Die Bahnen sind schwierig, aber sehr fair,“ sagt Horst Lischka, Meisterschaftsschriftführer und Kapitän des FC 6er-Tragerl, der auf seiner neuen Heimbahn in Neumarkt schon zwei Spiele absolviert hat.
In der 1. Klasse setzte Tabellenführer Oberndorfer seinen Siegeszug bei PV Thalheim fort, Verfolger Kommods Platzl zeigte sich beim 5:1-Sieg (1.232: 1.107 Kegel) bei K/Form aber auch in Topform. In der 2. Klasse baute Mittendorfer mit dem 6:0-Sieg gegen LEHA die Tabellenführung weiter aus.