07. Dezember 2019

AKTUELLES

Eine vorbildliche Aktion in Rottenbach:

Frauen stricken für Obdachlose

Sie haben Freude am Stricken, finden dabei Entspannung und tun Gutes: Vier Freundinnen aus Rottenbach gründeten eine Strick-Runde gegen soziale Kälte. Sie versorgen seit Jahren Obdachlose mit wärmenden Sachen. Mittlerweile stricken  sieben Wohltäterinnen.


Strickausbeute 2019: Wer mitmachen will, ruft 0681/81706562

Angefangen hat es 2015: „Da haben wir die ersten handgestrickten, wärmenden Sachen in Wels an Flüchtlinge auf der Durchreise übergeben,“ erzählt Claudia Ortner aus Rottenbach. Die 53-Jährige strickt gerne und hat ein Herz für Notleidende. Das trifft auch auf ihre drei Rottenbacher Mitstrickerinnen zu: Angelika Hauder, Sandra Reischauer und Anna Pichler. Zu diesem Kernteam gehört noch Elisabeth aus Wels.
Gestrickt wird das ganze Jahr, um vor Weihnachten  wärmende Freude bereiten zu können. Ansehnliche Pakete mit Selbstgestricktem wurden bereits an das Caritas-Betreuungszentrum Gruft in Wien, an den Linzer Verein B 137 und an die Notschlafstelle für Frauen in Linz übergeben. Dazu gab es meist noch andere warme Kleidung wie Pullis und Jacken sowie selbstgemachte Marmelade.
Die heurige Ausbeute der Strick-Runde kann sich wieder sehen lassen: 12 Schals, 22 Paar Socken, 16 Hauben, 18 Baby-Sets (Haube und Söckchen), 3 Kinderhauben und 5 Paar Socken wurden dieser Tage an Obdachlose verteilt.
Gestrickt wird daheim und jeden letzten Donnerstag im Monat (18 - 20 Uhr) im Cafe Heftberger in Rottenbach. Neu dabei sind Vroni Lindlbauer aus Weibern und Christl Stöckl aus Neumarkt.